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Der Literaturtempel ist ein Konfuzius-Tempel in Hanoi, gegründet 1070 unter Kaiser Lý Thánh Tông. Ab 1076 beherbergte er die Kaiserliche Akademie, die erste nationale Universität Vietnams. Fünf ummauerte Höfe führen am Pavillon Khuê Văn Các vorbei zu Steinstelen, auf denen die Doktoren der kaiserlichen Prüfungen verzeichnet sind.
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Die St.-Joseph-Kathedrale ist die katholische Kathedrale des Erzbistums Hanoi und steht an einem kleinen Platz westlich des Hoàn-Kiếm-Sees. Die neugotische Kirche wurde 1886 an der Stelle der früheren Báo-Thiên-Pagode geweiht; sie hat zwei 31 Meter hohe quadratische Türme und eine Fassade nach dem Vorbild von Notre-Dame de Paris. Außerhalb der Messen betreten Besucher sie durch eine Seitentür.
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Der Ngọc-Sơn-Tempel steht auf der Jadeinsel im Norden des Hoàn-Kiếm-Sees in Hanoi und ist über die rote Holzbrücke Thê Húc zu erreichen. Er wurde Anfang des 19. Jahrhunderts für den Gelehrtengott Văn Xương und weitere Gestalten errichtet und später auch dem General Trần Hưng Đạo aus dem 13. Jahrhundert geweiht. Am Eingang stehen der Pinselturm und das Tuschstein-Tor.
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Die Einsäulenpagode ist ein kleiner buddhistischer Schrein für den Bodhisattva Quan Âm im Hanoier Bezirk Ba Đình, erstmals 1049 von Kaiser Lý Thái Tông errichtet. Ihre hölzerne Halle ruht auf einer einzigen Steinsäule, die aus einem quadratischen Lotusteich ragt. 1954 gesprengt, wurde sie 1955 nach dem früheren Vorbild wiederaufgebaut und gehört zur Anlage der Diên-Hựu-Pagode.
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Der Quán-Thánh-Tempel ist ein taoistischer Tempel am Westsee, geweiht Huyền Thiên Trấn Vũ, dem Wächter des Nordens, und einer der vier Wächtertempel des alten Thăng Long. Im 11. Jahrhundert gegründet und vielfach restauriert, stammt seine heutige Gestalt größtenteils aus den Jahren 1836–1838; die Haupthalle birgt eine 1677 gegossene Bronzestatue des Trấn Vũ.
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Die Trấn-Quốc-Pagode ist ein buddhistischer Tempel auf einer kleinen Insel nahe dem Südostufer des Westsees in Hanoi, mit der Straße durch einen Damm verbunden. Im 6. Jahrhundert am Roten Fluss gegründet, wurde sie 1615 an ihren heutigen Standort verlegt. Auf dem Gelände stehen Mönchsstupas, ein 1959 vom indischen Präsidenten geschenkter Bodhibaum und ein elfstöckiger Turm von 1998.
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