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Das Stockholmer Schloss ist die offizielle Residenz des schwedischen Monarchen und steht in Gamla stan an der Stelle der 1697 abgebrannten Burg Tre Kronor. Es wurde von Nicodemus Tessin dem Jüngeren entworfen, unter Carl Hårleman 1754 vollendet und umfasst die königlichen Gemächer, den Reichssaal, die Schatzkammer mit den Reichsinsignien und das Museum Tre Kronor.
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Die Storkyrkan (Sankt-Nikolai-Kirche), der Dom von Stockholm, ist die älteste Kirche Stockholms und steht in Gamla stan zwischen dem Schloss und dem Stortorget. Sie wurde 1306 geweiht und erhielt ihr barockes Äußeres im 18. Jahrhundert; innen bewahrt sie eine gotische Halle mit Backsteingewölben, eine spätmittelalterliche Skulptur des heiligen Georg mit dem Drachen und das Gemälde Vädersolstavlan.
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Das Nobelpreismuseum befindet sich im ehemaligen Börsengebäude am Stortorget in Gamla stan, das in den 1770er-Jahren errichtet wurde. Es wurde 2001 zum hundertjährigen Bestehen des Preises eröffnet und stellt Alfred Nobel und die Preisträger mit von ihnen gestifteten Objekten, Filmen und wechselnden Ausstellungen vor; auch die Schwedische Akademie hat hier ihre Räume.
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Die Deutsche Kirche in Gamla stan ging aus dem Gildehaus der St.-Gertrud-Gilde aus dem 14. Jahrhundert hervor und wurde 1638–1643 von Hans Jakob Kristler zur zweischiffigen Kirche erweitert. Nach einem Brand 1878 errichtete der Berliner Architekt Julius Raschdorff den heutigen Backsteinturm mit Kupferhelm, 96 Meter hoch. Im Inneren stehen ein barocker Altar und eine von Nicodemus Tessin d. Ä. entworfene Königsempore.
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Sven-Harrys Kunstmuseum wurde 2011 in einem messingverkleideten Bau von Wingårdh Arkitektkontor am Vasaparken eröffnet, gegründet vom Bauunternehmer Sven-Harry Karlsson. Die unteren Etagen beherbergen eine Kunsthalle; das oberste Geschoss bildet sein Wohnhaus Ekholmsnäs auf Lidingö aus den 1770er-Jahren nach, mit Werken von Carl Fredrik Hill, Helene Schjerfbeck und Anders Zorn, und auf der Dachterrasse stehen Skulpturen.
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Fotografiska ist ein Museum für Fotografie, das im Mai 2010 im Stora Tullhuset eröffnet wurde, einem Zollhaus aus Backstein am Stadsgårdshamnen auf Södermalm, 1906–1910 nach Plänen von Ferdinand Boberg errichtet. Es hat keine ständige Sammlung und zeigt wechselnde Ausstellungen von Fotografen, von Annie Leibovitz zur Eröffnung bis Anton Corbijn und Helen Levitt; im obersten Stock liegt ein Restaurant.
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Die Riddarholmskyrkan ist die ehemalige Kirche eines um 1270 auf Riddarholmen gegründeten Franziskanerklosters und Grabkirche der schwedischen Monarchen von Gustav II. Adolf bis Gustaf V. Ihr gusseiserner Turmhelm ersetzte einen 1835 durch Blitzschlag zerstörten, und an ihren Wänden hängen die Wappen verstorbener Ritter des Seraphinenordens.
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Schloss Drottningholm steht auf der Insel Lovön im Mälarsee und wurde ab 1662 nach Plänen von Nicodemus Tessin dem Älteren für die Königinwitwe Hedwig Eleonora erbaut. Die Königsfamilie wohnt im Südflügel, während die Prunkräume, der Barockgarten und der Park für Besucher geöffnet sind; die königliche Domäne gehört seit 1991 zum UNESCO-Welterbe.
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Das Schlosstheater Drottningholm ist das Hoftheater von Schloss Drottningholm, 1766 nach Plänen von Carl Fredrik Adelcrantz für Königin Luise Ulrike fertiggestellt. Zuschauerraum, originale Kulissen und die Bühnenmaschinerie des 18. Jahrhunderts sind erhalten und werden in einer sommerlichen Opernsaison noch genutzt; Führungen gehen durch den Zuschauerraum und die Räume des Theatergebäudes.
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