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Fabryka Emalia Oskara Schindlera ist das frühere Verwaltungsgebäude von Oskar Schindlers Emaillewarenfabrik in der Lipowa 4 in Zabłocie, wo er während der deutschen Besatzung jüdische Arbeiter aus dem Krakauer Ghetto und dem Lager Płaszów beschäftigte. Als Abteilung des Museums Krakau zeigt es die Dauerausstellung über Krakau unter der NS-Besatzung von 1939 bis 1945.
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Die Cricoteka dokumentiert das Werk von Tadeusz Kantor, dem Maler und Theaterregisseur, der das Theater Cricot 2 leitete. Sie wurde 1980 gegründet und sitzt seit 2014 in einem rostfarbenen Bau, der das ehemalige Kraftwerk Podgórze an der Weichsel überspannt; zu sehen sind eine Dauerausstellung zu Kantor, Wechselausstellungen und Aufführungen.
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Das Jüdische Museum Galizien befindet sich in einem früheren Industriegebäude in der Dajwór 18 in Kazimierz, dem historischen jüdischen Viertel Krakaus. Das 2004 eröffnete Museum ist um eine Fotoausstellung angelegt, die Spuren jüdischen Lebens und jüdischer Kultur im polnischen Galizien und die Orte des Holocaust dokumentiert; dazu kommen Wechselausstellungen.
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Die Alte Synagoge an der Szeroka-Straße in Kazimierz stammt aus dem 15. Jahrhundert und wurde nach einem Brand 1557 im Renaissancestil neu aufgebaut. Deutsche Truppen plünderten und verwüsteten sie im Zweiten Weltkrieg; in den 1950er-Jahren wurde sie restauriert. Heute ist sie eine Abteilung des Museums Krakau mit einer Dauerausstellung zur Geschichte und Kultur der Krakauer Juden.
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Das nach Seweryn Udziela benannte Muzeum Etnograficzne w Krakowie zeigt polnische Volkskultur im ehemaligen Rathaus von Kazimierz am Plac Wolnica, einem Renaissancebau mit Eckturm. Die Dauerausstellung präsentiert nachgebaute Bauernstuben, regionale Trachten, Handwerk, Festbräuche und Volkskunst; Wechselausstellungen finden im Esterka-Haus in der Krakowska-Straße statt.
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Das Polnische Luftfahrtmuseum wurde 1964 auf dem früheren Flugplatz Rakowice-Czyżyny in Krakau eröffnet, der 1912 angelegt und 1963 für den Flugbetrieb geschlossen wurde. Flugzeuge, Hubschrauber und Triebwerke sind in den alten Hangars, in einem 2010 eröffneten Hauptgebäude und auf dem Freigelände zu sehen, von der frühen Luftfahrt über den Zweiten Weltkrieg bis zu Düsenjets des Kalten Krieges.
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Das Diözesanmuseum Krakau ist in zwei historischen Häusern in der Kanonicza 19–21 untergebracht, der Straße, die zum Wawel führt. Karol Wojtyła, der spätere Papst Johannes Paul II., wohnte hier von 1951 bis 1967; seine Räume und persönlichen Gegenstände sind neben sakraler Kunst vom 13. bis 20. Jahrhundert zu sehen, darunter eine Tafelmalerei aus der Mitte des 13. Jahrhunderts aus Dębno.
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Rynek Podziemny ist ein Museum unter dem Krakauer Hauptmarkt, das 2010 nach mehrjährigen archäologischen Grabungen eröffnet wurde. Stege auf rund 4.000 Quadratmetern führen an freigelegten mittelalterlichen Verkaufsständen, Wegen und Gebäuderesten vorbei, dazu Grabungsfunde, Modelle der Altstadt und Multimedia-Stationen; es ist eine Abteilung des Museums Krakau.
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Das Czartoryski-Museum geht auf die Sammlung zurück, die Fürstin Izabela Czartoryska 1801 in Puławy begann, und befindet sich seit den 1870er-Jahren in Krakau. Seit 2016 gehört es zum Nationalmuseum und wurde 2019 nach einer Renovierung wiedereröffnet; zu sehen sind Leonardo da Vincis Dame mit dem Hermelin sowie europäische Malerei und Kunsthandwerk.
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Das Muzeum Armii Krajowej, benannt nach General Emil Fieldorf „Nil“, wurde 2000 gegründet und befindet sich in einem Ziegelbau aus dem 19. Jahrhundert in der Wita-Stwosza-Straße nahe dem Krakauer Hauptbahnhof. Die Dauerausstellung behandelt den polnischen Untergrundstaat und seine Armee, die Armia Krajowa, im Zweiten Weltkrieg, mit Waffen, Uniformen, Dokumenten und Gegenständen aus dem Besitz von Veteranen.
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Das Collegium Maius ist das älteste Gebäude der Jagiellonen-Universität, im 15. Jahrhundert aus gekauften Bürgerhäusern um einen gotischen Arkadenhof zusammengefügt. Es beherbergt das Museum der Jagiellonen-Universität mit historischen Hörsälen, der Schatzkammer, wissenschaftlichen Instrumenten und dem Jagiellonen-Globus; eine Uhr im Hof spielt eine Melodie mit beweglichen Figuren.
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Das Nationalmuseum Krakau, gegründet 1879, betreibt rund ein Dutzend Abteilungen in der Stadt. Sein Hauptgebäude an der Aleja 3 Maja, ein steinverkleideter Bau, dessen Errichtung 1934 begann, zeigt polnische Kunst des 20. Jahrhunderts, Waffen und Uniformen sowie Kunsthandwerk und Wechselausstellungen.
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