Genf entdecken
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Das Musée d'Art et d'Histoire ist das grosse Kunst- und Geschichtsmuseum Genfs, untergebracht in einem quadratischen Bau mit Innenhof, den Marc Camoletti entwarf und der 1903–1910 mit einem Vermächtnis des Bankiers Charles Galland errichtet wurde. Die Säle zeigen Archäologie, angewandte Kunst, Waffen und Rüstungen sowie Malerei und Skulptur vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert.
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Die Kathedrale St. Peter steht auf dem Hügel der Altstadt, wo der heutige romanisch-gotische Bau im 12. Jahrhundert begonnen wurde; die Westfassade erhielt im 18. Jahrhundert einen klassizistischen Portikus. Seit 1535 ist sie die protestantische Hauptkirche Genfs, in der Johannes Calvin predigte. Besucher können die Türme besteigen und die archäologische Stätte darunter besichtigen.
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Das Reformationsdenkmal ist ein rund 100 Meter langes Monument in der alten Stadtmauer im Parc des Bastions, eingeweiht 1909 zum 400. Geburtstag Johannes Calvins. In der Mitte stehen die Statuen von Farel, Calvin, Beza und Knox, flankiert von Figuren und Reliefs weiterer Personen und Ereignisse der protestantischen Reformation.
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Die Blumenuhr ist eine funktionierende Uhr aus Blumenbeeten am westlichen Rand des Jardin Anglais am Seeufer. Sie entstand 1955 als Hommage an die Genfer Uhrmacher; ihr Zifferblatt misst rund fünf Meter und ist mit etwa 6500 Blumen und Sträuchern bepflanzt, die je nach Jahreszeit ausgewechselt werden, der Sekundenzeiger ist 2,5 Meter lang.
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Der Jet d'eau ist eine Fontäne an der Stelle, wo der Genfersee in die Rhone übergeht; sie wirft 500 Liter Wasser pro Sekunde rund 140 Meter in die Höhe. 1891 als Überdruckventil eines hydraulischen Netzes entstanden, wird sie heute von den städtischen Werken SIG betrieben und ist über einen Steindamm vom linken Ufer aus zu Fuss erreichbar.
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Broken Chair ist eine 12 Meter hohe Holzskulptur eines Stuhls mit abgerissenem Bein auf der Place des Nations gegenüber dem Palais des Nations. Entworfen von Daniel Berset und vom Zimmermann Louis Genève aus 5,5 Tonnen Holz gebaut, wurde sie 1997 von Handicap International als Protest gegen Landminen und Streubomben aufgestellt.
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Das Musée Ariana ist das Schweizer Museum für Keramik und Glas, untergebracht in einem klassizistischen und neobarocken Kuppelbau von 1877–1884 an der Avenue de la Paix nahe dem Palais des Nations. Der Sammler Gustave Revilliod liess es bauen und benannte es nach seiner Mutter; gezeigt wird ein Teil einer Sammlung von rund 20 000 Objekten aus zwölf Jahrhunderten.
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Historisches Gebäude · Genf Der Palais des Nations wurde zwischen 1929 und 1938 als Sitz des Völkerbunds errichtet und beherbergt seit 1946 das Büro der Vereinten Nationen in Genf. Besichtigt wird er auf einstündigen Führungen, die im Voraus gebucht werden und einen Pass oder Schengen-Ausweis erfordern; sie führen durch historische Konferenzsäle und einen Teil des Ariana-Parks.
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Das Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondmuseum wurde 1988 eröffnet und liegt im Hang unterhalb des Sitzes des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz. Die Dauerausstellung zeichnet die humanitäre Arbeit anhand der Geschichte und Tätigkeit der Bewegung nach, mit Objekten, Zeugnissen und Dokumenten aus einer Sammlung von rund 30 000 Stücken, ergänzt durch Wechselausstellungen.
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Schloss Voltaire in Ferney-Voltaire an der Grenze zu Genf war das Heim des Schriftstellers Voltaire, der das Gut 1758 kaufte, das Haus umbaute und von 1761 bis 1778 dort lebte. Seit 1999 in Staatsbesitz und von 2015 bis 2018 restauriert, zeigt es seine Räume, den Park und die Kapelle, die er neben dem Haus neu errichten ließ.
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CERN Science Gateway ist das Besucherzentrum des Teilchenphysiklabors CERN in Meyrin, entworfen vom Renzo Piano Building Workshop und im Oktober 2023 eröffnet. Die Pavillons, verbunden durch eine Brücke über die Strasse, zeigen Mitmachausstellungen zu Beschleunigern, dem Universum und der Quantenwelt; dazu kommen Laborworkshops, Wissenschaftsshows und Führungen.
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