Nara entdecken
Öffnungszeiten, Preise und Tickets für Orte, die deine Zeit wert sind.
Der Heijō-Palast war Kaiserresidenz und Regierungssitz von Nara, Japans Hauptstadt von 710 bis 784. Das ausgegrabene Gelände, Teil des Welterbes Historische Stätten des alten Nara, ist eine offene Graslandschaft, auf der die große Audienzhalle (2010 wiederaufgebaut), das Suzaku-Tor und der Garten des Ostpalastes rekonstruiert wurden.
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Tōshōdai-ji ist ein buddhistischer Tempel in Nara und Haupttempel der Ritsu-Schule, 759 vom chinesischen Mönch Jianzhen (Ganjin) gegründet. Die eingeschossige Goldene Halle mit Walmdach aus Ziegeln stammt aus dem 8. Jahrhundert, die Lehrhalle ist ein aus dem Heijō-Palast hierher versetztes Gebäude; beide stehen in einem Kieshof zwischen Kiefern.
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Der Kōfuku-ji ist ein buddhistischer Tempel im Zentrum Naras, 710 als Familientempel des Fujiwara-Clans und Haupttempel der Hossō-Schule hierher verlegt. Die Zentrale Goldene Halle wurde 2018 wiederaufgebaut, das Nationalschatzmuseum zeigt Statuen wie den Ashura, und die fünfstöckige Pagode von 1426 wird bis etwa 2033 restauriert.
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Gangō-ji ist ein buddhistischer Tempel im Viertel Naramachi in Nara, Nachfolger des Asuka-dera, eines der ersten Tempel Japans, der 718 hierher verlegt wurde. Die große Anlage ging im Mittelalter größtenteils verloren; die erhaltene Haupthalle und die Zen-Halle tragen noch Dachziegel des Asuka-dera und gehören zu den Historischen Stätten des alten Nara.
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Yakushi-ji ist ein buddhistischer Tempel in Nara und Haupttempel der Hossō-Schule, 680 von Kaiser Tenmu gegründet und Anfang des 8. Jahrhunderts nach Nara verlegt. Die Ostpagode von 730 ist das einzige ursprüngliche Bauwerk; die zinnoberrote Goldene Halle und die Westpagode wurden in den 1970er- und 1980er-Jahren wiederaufgebaut, in der Goldenen Halle steht eine Yakushi-Triade aus Bronze.
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Das Nationalmuseum Nara, 1895 im Nara-Park eröffnet, sammelt buddhistische Kunst: Skulptur, Malerei, Kalligrafie und Ritualgegenstände. Sein ursprünglicher Bau im westlichen Stil von Katayama Tōkuma ist bis etwa Frühjahr 2028 wegen Renovierung geschlossen; die Ausstellungen, darunter die jährliche Shōsō-in-Ausstellung im Herbst, finden in den neuen Ost- und Westflügeln statt.
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Isui-en ist ein japanischer Wandelgarten in Nara neben dem Tōdai-ji, bestehend aus zwei Gärten: einem Vordergarten aus dem 17. Jahrhundert und einem größeren, in der Meiji-Zeit angelegten hinteren Garten. Teiche, Trittsteine und Rasenflächen beziehen den Blick auf das Große Südtor des Tōdai-ji und den Berg Wakakusa ein; auf dem Gelände steht das Neiraku-Kunstmuseum.
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Der Tōdai-ji ist ein buddhistischer Tempel in Nara, im 8. Jahrhundert unter Kaiser Shōmu gegründet; sein Großer Buddha wurde 752 geweiht. Die 1709 wiederaufgebaute Halle des Großen Buddha birgt eine etwa 15 Meter hohe Bronzestatue des Buddha Vairocana; auf dem weiten Gelände stehen das Tor Nandaimon, die Halle Nigatsu-dō und das Tempelmuseum.
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Der Nara-Park wurde 1880 angelegt und umfasst über 500 Hektar am Fuß des Bergs Wakakusa im Osten Naras. Rund 1.300 Sikahirsche, als Naturdenkmal geschützt, streifen über seine Wiesen und durch seine Wälder, die den Tōdai-ji, den Kōfuku-ji, den Kasuga-Taisha und das Nationalmuseum Nara umgeben.
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Der Kasuga-Taisha ist ein Shintō-Schrein in Nara, 768 für den Fujiwara-Clan am Fuß des heiligen Bergs Mikasa gegründet. Seine zinnoberroten Hallen mit Dächern aus Zypressenrinde stehen in altem Wald und werden über Wege mit Steinlaternen erreicht; mit den Bronzelaternen der Wandelgänge zählt er rund 3.000. Schreinmuseum und Botanischer Garten Man'yō gehören dazu.
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