Schäßburg entdecken
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Die evangelische Schäßburger Bergkirche steht auf dem Schulberg über der Burg von Schäßburg, 429 Meter hoch. Die zwischen 1429 und 1488 errichtete gotische Hallenkirche bewahrt Wandmalereien aus den 1480er-Jahren, die 1934 freigelegt wurden, ein spätmittelalterliches Sakramentshaus und Altäre aus anderen sächsischen Kirchen. Hinauf führt die überdachte Schülertreppe.
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Historische Stätte · Schäßburg Die befestigte Oberstadt von Schäßburg wurde im 12. Jahrhundert von Siebenbürger Sachsen gegründet und ist seit 1999 UNESCO-Welterbe. Von der zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert errichteten Ringmauer sind neun Zunfttürme erhalten; in den engen Gassen um den Burgplatz, den Stundturm und die Bergkirche wird bis heute gewohnt.
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Historische Stätte · Schäßburg Die überdachte hölzerne Schülertreppe wurde 1642 gebaut und führt von der Schäßburger Burg hinauf zur Schule und zur Bergkirche, damit Schüler und Kirchgänger den Hang im Winter geschützt vor dem Schnee erklimmen konnten. Von ursprünglich etwa 300 Stufen sind rund 175 erhalten, unter einem langen Dach aus Balken und Brettern.
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Historisches Gebäude · Schäßburg Jetzt geschlossen
Die Casa Vlad Dracul ist ein gelbes mittelalterliches Haus am Museumsplatz neben dem Stundturm. Vlad II. Dracul, Fürst der Walachei, lebte nachweislich zwischen 1431 und 1435 in Schäßburg, und der Überlieferung nach wurde sein Sohn Vlad III., später der Pfähler genannt, in diesem Haus geboren. Heute ist darin ein Restaurant, im Obergeschoss mit einer alten Wandmalerei eines Mannes mit Turban.
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Der 64 Meter hohe Stundturm sicherte das Haupttor der Schäßburger Oberstadt und diente bis 1656 als Rathaus. Sein barockes Dach mit vier Ecktürmchen entstand nach dem Brand von 1676, und die Uhr besitzt geschnitzte Holzfiguren. Seit 1898 beherbergt der Turm das Geschichtsmuseum der Stadt, das bis zu einem Umgang unter dem Dach hinaufführt.
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Die Schäßburger Klosterkirche gehörte zu einem 1298 erstmals erwähnten Dominikanerkloster und ist heute die evangelische Stadtpfarrkirche von Schäßburg. Die gotische Hallenkirche stammt von 1492–1515; innen stehen ein Barockaltar von 1681, ein bronzenes Taufbecken von 1411 und eine Sammlung Siebenbürger Teppiche aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Das Kloster selbst wurde in den 1880er-Jahren abgerissen.
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Historisches Gebäude · Schäßburg Der Schusterturm bildet das nordöstliche Ende der Ringmauer der Schäßburger Burg. Der in den 1520er-Jahren erstmals erwähnte Zunftturm brannte 1676 nieder und wurde 1681 im Barockstil auf fünfeckigem Grundriss wieder aufgebaut, unter einem hohen Dach mit zwei kleinen Ausguckerkern. Er ist von außen zu sehen; seit 2000 nutzt ihn ein lokaler Radiosender.
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